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Windows 10 vs Windows 11: Was zeichnet das neue Betriebssystem aus?

Windows 10 vs Windows 11: Was zeichnet das neue Betriebssystem aus?

 

Bereits vor einigen Wochen hat Microsoft sein neues Betriebssystem vorgestellt: Windows 11. Die Veröffentlichung soll zwar erst Ende des Jahres erfolgen, doch ist bereits eine Beta-Version erhältlich, sodass die ersten Nutzer das neue Betriebssystem schon ausprobieren können – auch wenn wenn es sich dabei noch nicht um die endgültige Version handelt. Allerdings gibt dies bereits die Möglichkeit, das neue Betriebssystem mit der Vorgängerversion zu vergleichen – mit Windows 10. Das ist sehr hilfreich, da sich in den nächsten Monaten Millionen Windows-Nutzer in aller Welt die Frage stellen müssen, ob sie bei Windows 10 bleiben oder ob sie zu Version 11 wechseln. Ein Vergleich der Möglichkeiten der beiden Betriebssysteme kann bei dieser Entscheidung helfen.


Die Systemvoraussetzungen

Zu Beginn des Vergleichs ist es sinnvoll, einen Blick auf die Systemvoraussetzungen der beiden Betriebssysteme zu werfen. Das sagt zwar nichts über die Leistungsfähigkeit und die Features der Software aus. Wenn Ihr Rechner diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist der Umstieg auf die neueste Windows-Version jedoch nicht möglich. In diesem Fall müssen Sie sich auch keine weiteren Gedanken über die Vorteile des neuen Systems machen – es sei denn, Sie kaufen gleich einen neuen Rechner.

Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Windows-Versionen besteht darin, dass die aktuelle Ausführung keine 32-Bit-Architekturen mehr unterstützt. Bei Windows 10 ist dies hingegen möglich. Das bedeutet, dass Ihr Rechner für den Umstieg auf jeden Fall mit 64 Bit arbeiten muss. Auch hinsichtlich des Arbeitsspeichers besteht ein wichtiger Unterschied. Während für Windows 10 lediglich 2 GB (oder für die ohnehin nicht mehr unterstützten 32-BitRechner sogar nur 1 GB) notwendig sind, benötigt die Version 11 mindestens 4 GB. Auch hinsichtlich der Prozessoren bestehen neue Anforderungen. Die Mindestanforderungen für die Taktfrequent bleibt mit 1 GHz zwar unverändert. Allerdings benötigen Sie für die neueste Windows-Version einen Prozessor mit mindestens 2 Kernen. Darüber hinaus besteht für einige ältere Prozessoren mit Sicherheitslücken keine Unterstützung mehr. Ein weiteres Detail besteht darin, dass die Version 11 nur für Rechner geeignet ist, die Secure Boot über die UEFI Firmware unterstützen. Wenn Sie hingegen einen Rechner verwenden, der ausschließlich BIOS zum Booten verwendet, müssen sie bei Windows 10 bleiben. Darüber hinaus bestehen noch einige weitere Unterschiede hinsichtlich der Systemanforderungen. Diese sind im Vergleich zu den genannten Aspekten jedoch von untergeordneter Bedeutung.


Das Design

Der augenfälligste Unterschied zwischen den beiden Windows-Versionen besteht im Design und in der Anordnung der Schaltflächen. Wenn Sie Windows 10 Pro verwenden, sitzt das Start-Menü im linken unteren Eck. Bei der neuen Version ist es hingegen in der Taskleiste am unteren Bildrand in zentraler Position angebracht. Hinsichtlich des Designs wirkt die neueste Ausführung leichter und moderner. Daher profitieren Sie von einer ansprechenden Gestaltung.


Verbessertes Multitasking durch Snap Desktop

Windows 10 Pro bietet keine allzu guten Möglichkeiten für das Multi-Tasking. Wenn Sie mit mehreren Fenstern arbeiten, ist eine parallele Bearbeitung schwierig. Es ist immer nur ein Fenster aktiv. Die übrigen Anwendungen rücken in den Hintergrund. Microsoft hat sich im Rahmen der Entwicklung der neuen Betriebssystem-Version daran gemacht, dieses Detail zu verbessern. Das Ergebnis aus diesen Bemühungen ist Snap Desktop. Damit ist es möglich, die einzelnen Fenster auf unterschiedliche Weise auf dem Bildschirm anzuordnen und parallel zueinander zu bearbeiten. Insbesondere professionelle Anwender, die für ihre Aufgaben mehrere Programme gleichzeitig verwenden müssen, profitieren stark von diesem neuen Feature.


Android Apps auf dem PC ausführen

Eine der wichtigsten Änderungen für die alltäglichen Anwendungen besteht darin, dass Sie fortan auch Android-Apps auf Ihrem Windows-PC verwenden können. Diese beziehen Sie einfach über den Microsoft-Store. Bei Windows 10 ist dies nicht möglich. Das macht es möglich, die Anwendungen auf Ihrem PC und Ihrem Smartphone zu vereinheitlichen – auch wenn für die entsprechende Smartphone-App keine Desktop-Version zur Verfügung steht. Auch für Entwickler bietet dies neue Möglichkeiten. So müssen sie nur eine einzige App entwickeln und erreichen damit dennoch sowohl Smartphone- als auch PC-Nutzer.


Teams in das Betriebssystem integriert

Microsoft Teams ist eine sehr beliebte Software für die Kommunikation – insbesondere auf geschäftlicher Ebene. Pandemiebedingt ist die Nutzung hierbei enorm angestiegen. Microsoft hat darauf bereits vor Monaten reagiert und dieses wichtige Werkzeug den Anwendern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Millionen Arbeitskräfte in aller Welt, die nun zum Home-Office gezwungen sind, verwenden Teams für Besprechungen mit den Kollegen. Nun ist Microsoft noch einen wichtigen Schritt weitergegangen. Bei Windows-Version 11 ist Microsoft Teams direkt in das Betriebssystem integriert. Zwar können auch Windows-10-Anwender problemlos auf diese Software zugreifen, doch ist hierfür eine Installation notwendig. Die direkte Integration sorgt daher für eine deutliche Erleichterung.


Verbesserte Möglichkeiten für das Gaming

Der PC kommt immer häufiger für das Gaming zum Einsatz – und die Anforderungen der Anwender steigen dabei. Deshalb hat Microsoft die Möglichkeiten in diesem Bereich deutlich erweitert. Der Software-Hersteller hat bei der neuen Windows-Version einige praktische Features integriert, die bisher nur bei der Xbox zu finden waren, nicht jedoch bei Windows 10. Ein Beispiel hierfür ist Direct Storage. Dabei handelt es sich um eine spezielle Speichertechnik, die die Ladezeiten reduziert. Ein weiteres Feature, das auf dem Windows-PC neu ist und bislang nur auf der Xbox verfügbar war, ist Auto HDR. Darüber hinaus bietet Microsoft den Anwendern den Xbox Game Pass an. Dieser ermöglicht den Zugriff auf viele hochwertige Spiele. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die neue Windows-Version einen wichtigen Schritt bei der Integration zwischen PC und Spielkonsole darstellt.


Bessere Unterstützung für Touchscreens, Stifte und Sprachsteuerung

Windows kommt vorwiegend für Desktop-PCs und Notebooks zum Einsatz. Allerdings eignet sich dieses Gerät auch für Geräte mit Touchscreen. Dabei kann es sich um reine Tablets oder um Hybrid-Geräte mit Tastatur und Touchscreen handeln. Bislang war die Unterstützung in diesem Bereich jedoch nicht allzu gut. Insbesondere bei Geräten mit einer optionalen Tastatur war der Übergang zwischen den beiden Anwendungsmodi nicht fließend. Deshalb hat Microsoft die Unterstützung von Touchscreen-Geräten deutlich verbessert. Auch wenn Sie einen Stift für die Bedienung des Geräts verwenden, profitieren Sie von verbesserten Steuerungsmöglichkeiten. Daher stellt Windows nun für Geräte mit Touchscreen eine wesentlich interessantere Option dar. Hinzu kommt eine weitere Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten, die sich auch auf Desktop-PCs und gewöhnliche Notebooks auswirkt. Durch eine grundlegende Überarbeitung der Sprachsteuerung ist es nun deutlich einfacher, das Gerät ohne die Verwendung der Hände zu bedienen.


KI-gesteuerte Widgets

Bereits bei früheren Windows-Versionen waren Widgets vorhanden. Diese dienten insbesondere der Möglichkeit, Nachrichten oder den Wetterbericht abzurufen. Microsoft hat diese Widgets für die neueste Windows-Version jedoch nochmals grundlegend überarbeitet. Zum einen sollen diese hochwertigen Content anbieten. Zu diesem Zweck setzt der Software-Konzern auf die Zusammenarbeit mit verifizierten Anbietern. Das soll sicherstellen, dass die Anwender interessante und korrekte Informationen erhalten. Zum anderen kommt bei der Auswahl der Inhalte künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz. Das soll gewährleisten, dass Sie genau die Inhalte vorfinden, die Sie persönlich interessieren. Die Widgets bieten hierbei einen schnellen und einfachen Zugang.


Fazit: Der Umstieg auf Windows 11 lohnt sich

Als Fazit lässt sich festhalten, dass Windows 11 viele interessante Neuerungen mit sich bringt. Diese wirken sich positiv auf Ihre Arbeit und auf die Freizeitgestaltung aus. Mit dem Snap Desktop erledigen Sie beispielsweise Ihre Aufgaben deutlich effizienter. Die Integration von Teams erleichtert die Zusammenarbeit mit den Kollegen. Hinsichtlich der Freizeitgestaltung hat der Hersteller die Angebote für das Gaming verbessert und die Möglichkeit integriert, Android-Apps auf Ihrem PC zu installieren. Das neue Design wirkt ansprechend und erfrischend. Darüber hinaus hat Microsoft auch die internen Abläufe des Betriebssystems verbessert. Sie profitieren deshalb auch von einer erhöhten Sicherheit und von einer besseren Performance. Das zeigt, dass es vielfältige Gründe für die Nutzung der neuen Windows-Version gibt. Wenn Ihr Gerät die Mindestanforderungen erfüllt, ist das Upgrade daher sehr zu empfehlen. Wenn Sie bislang Windows 10 nutzen, fallen dafür außerdem keinerlei Kosten an. Microsoft hat zugesichert, dass Sie diesen Schritt auch mit Ihrer bisherigen Lizenz durchführen können.

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