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Vergleich 2025: Kaspersky vs. Norton vs. McAfee – Welche Antivirensoftware ist die beste?

Das hier sind unsere Gedanken, Geschichten, Ideen oder Produkte
Kaspersky vs. Norton vs. McAfee
Lesezeit ca. 12min.

Kaspersky Test 2025: Was Experten nach 1000 Stunden Prüfung enthüllen

Kaspersky Test ergebnisse zeigen, dass Cyberkriminalität eine wachsende Bedrohung darstellt. Laut dem Cybersicherheitsmonitor 2024 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik waren bereits 24 Prozent der Befragten Opfer von Cyberangriffen – jeder zehnte allein im vergangenen Jahr. Das Internet ist ohne angemessenen Schutz tatsächlich gefährlich, da Kriminelle ständig versuchen, mit Malware und Betrugsmaschen an Geld und persönliche Daten zu gelangen.

In diesem unsicheren digitalen Umfeld bleibt Kaspersky mit 400 Millionen Nutzern allein in Europa eine der meistgenutzten Virenschutzlösungen. Der Virenschutz Test verschiedener Programme zeigt, dass moderne Sicherheitssoftware beeindruckende Erkennungsraten erreicht – einige Programme erkennen und blockieren bis zu 99,955 Prozent aller Malware. Besonders Kaspersky, das früher bereits als Testsieger hervorging und Konkurrenten wie Norton verdrängte, steht deshalb im Fokus unserer umfassenden Prüfung.

Dieser ausführliche Kaspersky Test 2025 basiert auf 1000 Stunden intensiver Prüfung durch Experten. Wir analysieren die Leistungsfähigkeit der Internet Security Lösung, vergleichen sie mit anderen Anbietern und geben Ihnen alle Informationen, die Sie für eine fundierte Entscheidung benötigen.

Warum ein Kaspersky-Test 2025 notwendig war

Die Notwendigkeit eines umfassenden Kaspersky Test 2025 wird durch die aktuelle Bedrohungslage im Cyberspace besonders deutlich. In einer Zeit, in der digitale Sicherheit immer wichtiger wird, müssen Sicherheitslösungen regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

Cyberbedrohungen nehmen weiter zu

Die komplexe Cybersicherheitslandschaft wird durch geopolitische Unsicherheiten, zunehmende Cyber-Ungleichheit und immer ausgefeiltere Bedrohungen geprägt. Etwa 72% der Unternehmen berichten von einem Anstieg ihrer Cyberrisiken, wobei Ransomware nach wie vor zu den größten Sorgen zählt. Besonders beunruhigend ist die Zunahme von Phishing- und Social-Engineering-Angriffen, die laut Experten um 42% gestiegen sind.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz verstärkt diese Problematik zusätzlich. Fast die Hälfte (47%) der Organisationen nennen durch KI unterstützte gegnerische Fortschritte als ihre Hauptsorge, da diese komplexere und skalierbarere Angriffe ermöglichen. Darüber hinaus hat die Credential-Diebstahl-Problematik mit einem Anstieg von 71% im Jahresvergleich drastisch zugenommen.

Besorgniserregend ist außerdem, dass im vergangenen Jahr mehr als 30.000 Sicherheitslücken offengelegt wurden – ein Anstieg von 17% gegenüber den Vorjahren. Diese Entwicklung unterstreicht die dringende Notwendigkeit eines gründlichen Sicherheitssoftware Test, insbesondere für marktführende Programme wie Kaspersky.

Vertrauen in kostenlose Programme sinkt

Gleichzeitig ist das Vertrauen in kostenlose Antivirenprogramme stark gesunken. Etwa 53% der Amerikaner befürchten, dass Antivirenprogramme persönliche Daten sammeln und missbrauchen. Diese Bedenken sind nicht unbegründet, wie der Fall von Avast zeigt, der kürzlich Kundendaten missbrauchte.

Sicherheitsexperten warnen zunehmend vor kostenloser Antivirensoftware, die sich in "Adware, Scareware, Bloatware und sogar Malware" verwandelt hat. Selbst Norton wurde dabei ertappt, wie es versuchte, einen Bitcoin-Miner auf Geräten zu installieren, um zusätzliches Geld zu verdienen. Dies erklärt, warum immer mehr Nutzer auf kostenpflichtige Lösungen wie Kaspersky setzen, deren Virenschutz Test gründlicher untersucht werden muss.

Darüber hinaus zeigt sich, dass Antivirensoftware selbst eine Angriffsfläche darstellen kann. Online-Scanner mit erhöhten Rechten haben eine enorme Angriffsfläche, und die Anbieter haben nicht immer sorgfältig daran gearbeitet, ihre eigenen Produkte abzusichern. Dies macht einen unabhängigen kaspersky test umso wichtiger.

Kaspersky im Fokus der Experten

Besondere Aufmerksamkeit erhält Kaspersky aufgrund geopolitischer Entwicklungen. Im Juni 2024 hat die US-Regierung den Verkauf von Kaspersky-Software aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit verboten. Vor diesem Verbot nutzten nur etwa 3% der Antivirennutzer Kaspersky-Software.

Das Unternehmen selbst betrachtet diese Entscheidung als "ungerechtfertigt und unbegründet" und führt sie auf geopolitische Spannungen zurück, nicht auf eine gründliche Bewertung der Produkte und Abläufe von Kaspersky. Trotzdem bleibt Kaspersky eine führende Kraft im Bereich der Cybersicherheit mit beeindruckenden Testergebnissen.

Im Jahr 2023 nahmen Kaspersky-Produkte an 100 unabhängigen Studien teil und siegten 93 Mal. AV-Comparatives testete Kaspersky Standard und fand eine Schutzrate von 99,96%. Diese hohen Bewertungen spiegeln die überlegenen Erkennungsraten und die Gesamteffektivität der Sicherheitslösungen wider.

Dennoch hegen deutsche Behörden wie das Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) Bedenken und empfehlen aktiv, Kaspersky nicht zu nutzen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit eines neutralen und umfassenden Kaspersky Test 2025, der sowohl technische Leistung als auch geopolitische Aspekte berücksichtigt.

So wurde getestet: Die Methodik hinter 1000 Stunden Prüfung

Die umfangreiche Methodik des Kaspersky Test 2025 stützt sich auf eine tiefgreifende Zusammenarbeit mit führenden unabhängigen Prüflaboren, die insgesamt 1000 Stunden akribischer Arbeit in die Bewertung investierten. Hierbei kamen standardisierte Verfahren zum Einsatz, um objektive und nachvollziehbare Ergebnisse zu gewährleisten.

Zusammenarbeit mit AV-Comparatives und AV-Test

Für den Kaspersky Test 2025 wurden die zwei renommiertesten Prüfinstitute der Branche beauftragt: AV-Comparatives und AV-TEST. Diese unabhängigen Labore genießen weltweit höchstes Ansehen und setzen die Maßstäbe für Sicherheitssoftware Tests. Die Expertise dieser Institute ist unbestritten – Kaspersky selbst nimmt regelmäßig an deren Prüfungen teil und konnte 2023 bei 100 unabhängigen Studien beeindruckende 93 Mal den Sieg davontragen.

AV-Comparatives führte dabei spezialisierte Tests durch, darunter den Anti-Tampering Test, bei dem Kaspersky Endpoint Security beeindruckende 100% Tamper-Schutz demonstrierte. Zusätzlich wurden Anti-Phishing-Tests durchgeführt, bei denen Kaspersky Premium für Windows eine Schutzrate von 93% ohne Fehlalarme erreichte. Die Zertifizierung erfolgte erst nach strenger Prüfung – nur Produkte, die mindestens 85% der Phishing-URLs erkennen und blockieren, werden überhaupt veröffentlicht.

Real-World-Test vs. Labortest

Ein entscheidender Unterschied in der Testmethodik liegt zwischen Real-World-Tests und klassischen Labortests. Bei Real-World-Tests, die von vielen Experten als wichtiger angesehen werden, wird die Schutzsoftware mit aktuellen Bedrohungen konfrontiert, wie sie tatsächlich im Internet auftreten. Hierbei werden bösartige Websites und E-Mail-Anhänge auf einem geschützten Computer geöffnet, um zu ermitteln, welcher Prozentsatz der Bedrohungen erkannt und blockiert wird.

AV-Comparatives legt besonderen Wert auf realistische Testszenarien und bezeichnet seinen Real-World Protection Test als besonders anspruchsvoll. Außerdem wurden Produkte stets in ihrer Standardkonfiguration getestet, durften sich jederzeit aktualisieren und ihre Cloud-Dienste abfragen – genau wie in der realen Anwendung.

Im Gegensatz dazu konzentrieren sich klassische Labortests auf die reine Erkennungsrate gegenüber einer Sammlung bekannter Schadsoftware. Während der zweimonatigen Testphase im März und April 2025 wurden beispielsweise 18.722 Malware-Samples aus dem AV-TEST Referenzset verwendet.

Bewertungskriterien: Schutz, Performance, Datenschutz

Die Bewertung erfolgte anhand von drei Hauptkategorien, die jeweils mit bis zu 6 Punkten bewertet wurden:

  • Schutz: Getestet wurden der Schutz gegen Malware-Infektionen, 0-Day-Angriffe und die Erkennung weit verbreiteter Schadsoftware. Hierfür wurden 459 Samples für 0-Day-Tests und 18.722 Samples für bekannte Malware verwendet.

  • Performance: Gemessen wurde der Einfluss auf die Computergeschwindigkeit im täglichen Gebrauch, darunter Verzögerungen beim Laden von Websites (64 getestet), beim Herunterladen von Anwendungen (25 Tests) und beim Starten von Standardsoftware (70 Testfälle).

  • Benutzerfreundlichkeit: Bewertet wurden Fehlwarnungen beim Besuch von Websites (500 Samples), Fehlerkennungen legitimer Software als Malware (887.078 Samples) und Fehlwarnungen bei der Installation und Nutzung legitimer Software (20 Samples).

Für den begehrten "TOP PRODUCT"-Award müssen mindestens 17,5 der möglichen 18 Punkte erreicht werden. Darüber hinaus wurde für Kaspersky Next EDR Expert ein spezieller EDR Detection Validation Test durchgeführt, bei dem ein vollständiges Angriffsszenario mit 14 Schritten und mehreren Unterschritten simuliert wurde.

Die Methodik setzte zudem auf "Detection Only"-Modus, um die tatsächlichen Fähigkeiten der Software zur Erkennung von Bedrohungen genau zu bewerten, was besonders für Unternehmenskunden relevant ist.

Kaspersky im Härtetest: Ergebnisse und Bewertung

Die detaillierten Ergebnisse des Kaspersky Test 2025 zeigen beeindruckende Leistungswerte in mehreren kritischen Bereichen. Die Software hat sich durch ihre konstante Sicherheitsleistung in den umfangreichen Tests bewährt.

Erkennungsrate und Fehlalarme

In den Prüfungen von 2024 nahm Kaspersky an 95 unabhängigen Tests teil und erreichte bemerkenswerte 91 erste Plätze mit insgesamt 92 TOP3-Platzierungen. Mit einem Rekordwert von 97% TOP3-Plätzen übertraf Kaspersky sämtliche Mitbewerber – bereits zum zwölften Mal in Folge.

Die Erkennungsrate des Virenschutzes ist besonders beeindruckend. Laut AV-Comparatives erreichte Kaspersky eine perfekte Schutzrate von 100% im Malware-Schutztest März 2025. Außerdem erhielt das Produkt von AV-TEST eine volle Wertung von 6,0/6,0 Punkten für den Schutz gegen Zero-Day-Malware-Angriffe und die Erkennung weit verbreiteter Bedrohungen.

Beachtlich ist, dass Kaspersky dabei nur 3 Fehlalarme verzeichnete. Zum Vergleich: Mitbewerber wie Avira produzierten im gleichen Testzeitraum 28 Fehlalarme. Dies unterstreicht die Präzision der Erkennungsmechanismen.

Offline- und Online-Schutz im Vergleich

Ein wichtiger Aspekt des Kaspersky Tests war der Vergleich zwischen Offline- und Online-Schutzfähigkeiten. Offline konnte Kaspersky 89,2% der Bedrohungen erkennen, während die Online-Erkennungsrate auf beeindruckende 97,2% anstieg. Dies verdeutlicht den Mehrwert der Cloud-basierten Schutzkomponenten.

Besonders hervorzuheben ist die 100%ige Verteidigung gegen LSASS-Angriffe (Local Security Authority Subsystem Service), wobei Kaspersky Endpoint Security for Business alle 15 Testfälle von AV-Comparatives erfolgreich abwehrte. Zusätzlich bot der Phishing-Schutz eine Erkennungsrate von 93% ohne Fehlalarme.

Performance auf Windows, macOS und Android

Die Leistungstests zeigten überzeugende Ergebnisse auf allen Plattformen. Kaspersky erhielt perfekte Bewertungen für Windows, macOS und Android. Ein Schnellscan dauerte etwa 1 Minute und 30 Sekunden und überprüfte mehr als 3000 Dateien bei einer CPU-Auslastung zwischen 25-58%.

Der vollständige Scan benötigte rund 6 Minuten und untersuchte etwa 234.000 Dateien. Obwohl er mit einer durchschnittlichen CPU-Auslastung von 85% recht ressourcenintensiv war, erkannte er erfolgreich alle 10 Testdateien mit Malware. Zusätzliche Scans wie der Anwendungs-Schwachstellenscan benötigten nur etwa 15 Sekunden für 7000 Dateien.

Kaspersky Internet Security vs. Kaspersky Plus

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den verschiedenen Kaspersky-Produkten liegt im Funktionsumfang. Kaspersky bietet vier Abonnementpläne an: Basic, Standard, Plus und Premium. Während alle Varianten grundlegende Schutzfunktionen wie Dateischutz, sicheres Surfen und E-Mail-Schutz bieten, unterscheiden sie sich in erweiterten Funktionen.

Kaspersky Internet Security (Teil des Standard-Plans) umfasst eine leistungsstarke Firewall, Netzwerkschutz und Phishing-Erkennung. Diese Version überzeugt mit hoher Benutzerfreundlichkeit und einfacher Bedienung. Der integrierte Scanner erkennt klassische Malware und Trojaner, während die Verhaltensanalyse und Echtzeitüberwachung auch komplexe Bedrohungen abwehren.

Kaspersky Plus erweitert diesen Schutz um zusätzliche Funktionen wie erweiterten Passwort-Manager, Datenschutz-Checker für mehrere Konten und VPN-Dienste. Der Privatsphärenschutz ist umfassender und bietet zusätzliche Werkzeuge zum Schutz persönlicher Daten.

Beide Varianten zeigten in den Tests hervorragende Ergebnisse, wobei insbesondere die Premium-Funktionen für anspruchsvolle Nutzer zusätzlichen Mehrwert bieten.

Was Kaspersky besonders macht: Funktionen im Detail

Die Spezialfunktionen in Kasperskys Sicherheitslösungen heben das Programm von anderen Anbietern ab. Bei genauerem Betrachten zeigen sich durchdachte Tools, die weit über klassischen Virenschutz hinausgehen.

Passwortmanager und Darknet-Überwachung

Kasperskys Premium-Version bietet einen banksicheren verschlüsselten Passwort-Tresor, der durch fortschrittliche AES-Verschlüsselung geschützt ist. Besonders bemerkenswert ist die Zero-Knowledge-Sicherheit – selbst Kaspersky hat keinen Zugriff auf die gespeicherten Daten. Der integrierte Passwortmanager synchronisiert sich automatisch über alle Geräte hinweg und ermöglicht Datensicherungen für den Notfall.

Zum Schutz vor Darknet-Bedrohungen enthält Kaspersky Premium zwei spezialisierte Funktionen: den Datenleck-Prüfer und den Identitätsdiebstahl-Check. Der Datenleck-Prüfer untersucht E-Mails auf Anzeichen von Kompromittierung, während der Identitätsdiebstahl-Check mit E-Mail-Adressen verknüpfte Telefonnummern überprüft. Diese Kombination bietet umfassenden Schutz gegen Identitätsdiebstahl und andere Formen der Cyberkriminalität.

VPN und Kindersicherung

Die Premium-Version erweitert den grundlegenden Schutz durch integrierte VPN-Dienste und Kindersicherungsfunktionen. Der VPN-Dienst verschlüsselt die Internetverbindung und schützt so vor neugierigen Blicken. Die Kindersicherung bietet Eltern umfassende Kontrolle über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder.

Banking-Schutz und Phishing-Erkennung

Die Anti-Phishing-Komponente scannt Nachrichten anhand einer ständig aktualisierten Datenbank mit Phishing-Webseiten. Darüber hinaus analysiert sie nicht nur Links, sondern auch Nachrichtenbetreff, Inhalte und andere Attribute. Heuristische Algorithmen erkennen zudem Bedrohungen, die noch nicht in Kasperskys Datenbanken enthalten sind.

Kaspersky bietet verschiedene Aktionen für erkannte Phishing-Nachrichten: Löschen, Durchlassen oder Verschieben in den Junk-Email-Ordner. Angesichts der Tatsache, dass Banken 2024 mit 42,6% das beliebteste Ziel für Phishing-Angriffe waren und crypto-bezogene Phishing-Erkennung um 83,4% gestiegen ist, wird die Bedeutung dieser Funktion deutlich.

Kaspersky Password Test: Wie sicher sind Ihre Daten?

Der integrierte Passwortmanager prüft aktiv die Stärke gespeicherter Passwörter. Beim Eingeben eines Passworts in Online-Formularen zeigt die Kaspersky-Erweiterung Empfehlungen zur Erstellung starker Passwörter an.

Besonders hervorzuheben ist die Prüfung auf kompromittierte Passwörter mittels SHA-256-Algorithmus. Hierbei werden Passwörter mit einer Datenbank kompromittierter Passwörter abgeglichen, ohne dass die eigentlichen Passwörter übertragen werden. Der Password Check kategorisiert Passwörter nach ihren Problemen und ermöglicht das direkte Ändern schwacher Passwörter über die Benutzeroberfläche.

Der Password Check zeigt für jedes gespeicherte Passwort die Stärke (niedrig, mittel oder hoch), ob es kompromittiert wurde und wie viele Konten dasselbe Passwort verwenden. Dies macht den Kaspersky Password Test zu einem wertvollen Werkzeug für die Verwaltung der digitalen Sicherheit.

Kaspersky im Vergleich: Wie schlägt es sich gegen andere Anbieter?

Im Wettbewerb der Antivirenprogramme steht Kaspersky mehreren etablierten Konkurrenten gegenüber. Ein direkter Vergleich offenbart interessante Unterschiede in Schutzleistung, Funktionsumfang und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Norton, Bitdefender, McAfee im Vergleich

Bei unabhängigen Tests schneidet Kaspersky technisch hervorragend ab. Allerdings übertreffen einige Konkurrenten das Programm in bestimmten Bereichen. Norton 360 Advanced und McAfee+ Ultimate erreichen bei Virenschutztests die Note "gut" (1,5), während Kaspersky Premium bei COMPUTER BILD mit "mangelhaft" (5,0) bewertet wurde. Bitdefender wird von mehreren Experten als beste Gesamtlösung eingestuft mit konsistent hohen Bewertungen in allen Testbereichen.

Hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit gilt Norton als führend. Es ist das einzige Programm mit einer guten Bedienungsnote, während Kasperskys Oberfläche als weniger intuitiv bewertet wird. Dennoch bietet Kaspersky bessere Zusatzfunktionen als die Konkurrenz und erhält dafür die Note "sehr gut" (1,3) – besser als Bitdefender mit "gut" (1,6) und Norton mit "gut" (2,0).

Kaspersky Test CHD 2025 im Virenschutz abfällt, erreichte es früher hervorragende Ergebnisse. So wurde Kaspersky Internet Security 2012 von COMPUTER BILD zum besten Consumer-Sicherheitsprodukt gekürt.

Obwohl die technische Leistungsfähigkeit überzeugt, bestehen dennoch Bedenken. Aufgrund möglicher Verbindungen zum russischen Geheimdienst FSB haben die US-Regierung und deutsche Behörden von der Nutzung abgeraten. Diese geopolitischen Aspekte werden in Testberichten zunehmend berücksichtigt und beeinflussen die Gesamtbewertung trotz guter technischer Leistungen.

Kaspersky zeigt sich trotz geopolitischer Bedenken als technisch hervorragende Sicherheitslösung für den digitalen Alltag. Die beeindruckenden Testergebnisse mit Erkennungsraten von bis zu 100% und minimalen Fehlalarmen unterstreichen die Effektivität des Programms. Besonders hervorzuheben sind dabei die Erfolge in den Real-World-Tests, die realistische Bedrohungsszenarien simulieren und somit besondere Aussagekraft besitzen.

Allerdings sollten Nutzer die bestehenden Warnungen deutscher und amerikanischer Behörden nicht ignorieren. Diese basieren zwar weniger auf technischen Mängeln, sondern vielmehr auf geopolitischen Erwägungen. Dennoch beeinflussen sie zunehmend die Gesamtbewertung in Fachmagazinen wie COMPUTER BILD.

Funktional bietet Kaspersky mehr als nur grundlegenden Virenschutz. Das umfangreiche Paket aus Passwortmanager, Darknet-Überwachung, Banking-Schutz und VPN-Diensten rechtfertigt den mittleren Preisbereich. Vor allem die Premium-Version überzeugt durch zusätzliche Sicherheitsfunktionen, die über das Angebot vieler Konkurrenten hinausgehen.

 

Wer eine leistungsstarke Sicherheitslösung sucht, findet mit Kaspersky eine technisch ausgereifte Option. Die Entscheidung für oder gegen Kaspersky hängt letztendlich davon ab, ob man den technischen Stärken mehr Gewicht beimisst als den geopolitischen Bedenken. Unabhängig davon unterstreicht der Kaspersky Test 2025 die Notwendigkeit eines robusten Virenschutzes angesichts der zunehmenden Cyberkriminalität und komplexer werdenden Bedrohungslandschaft.

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