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Ubuntu Pro Desktop – Erweiterte Sicherheit, Compliance und Support für Ubuntu-Arbeitsplätze

Das hier sind unsere Gedanken, Geschichten, Ideen oder Produkte
Ubuntu Pro Desktop
Lesezeit ca. 6min.

Ubuntu Pro erklärt: Brauchen Sie wirklich ein Abo für Linux?

Ubuntu Pro taucht auf vielen Linux-Systemen mit Benachrichtigungen zur Aktivierung auf, was viele Nutzer verunsichert. Linux gilt seit jeher als kostenlos, weshalb die Frage berechtigt ist: Braucht man wirklich ein Abo für Ubuntu? Grundsätzlich bietet Ubuntu Pro erweiterte Sicherheitsupdates für bis zu 10 Jahre und deckt dabei laut Canonical bis zu 23.000 Pakete ab. Privatanwender können bis zu fünf Rechner kostenfrei registrieren, während kommerzielle Nutzer mit Kosten ab 25 Dollar pro Jahr rechnen müssen. Dieser Artikel erklärt, was ist Ubuntu Pro genau, welche Ubuntu Pro Kosten anfallen, wie man Ubuntu Pro attach durchführt und vor allem: für wen sich das Abo wirklich lohnt.

Was ist Ubuntu Pro?

Die Grundlagen von Ubuntu Pro

Ubuntu Pro ist eine Erweiterung der Ubuntu LTS-Versionen, durch die Nutzer bis zu 10 Jahre Sicherheitsaktualisierungen für bestimmte Pakete erhalten. Canonical bezeichnet dies als Weiterentwicklung der früheren Extended Security Maintenance (ESM). Das Programm verlässt die Beta-Phase und steht allen Nutzern zur Verfügung, wobei es sich primär an Unternehmen richtet, die Ubuntu als Basis für ihre IT-Infrastruktur nutzen.

Die Funktionsweise basiert auf zusätzlichen Paketquellen, die nach der Aktivierung unter /etc/apt/sources.list.d eingerichtet werden. Diese heißen ubuntu-esm-infra.list für Updates von Paketen aus den main Quellen und ubuntu-esm-apps.list für Updates von Paketen aus den universe Quellen. Ab Ubuntu 24.04 ändert sich lediglich die Dateiendung zu .sources.

Paketquellen: Main, Restricted, Universe und Multiverse

Ubuntu unterteilt seine Software in vier Paketquellen mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten:

  • Main: Enthält zentrale Komponenten der Distribution. Canonical-Entwickler sind persönlich für Updates zuständig und garantieren technische Unterstützung sowie rechtzeitige Sicherheitspatches.

  • Restricted: Umfasst Bausteine mit proprietärem Code wie Nvidia-Treiber. Canonical liefert Updates, hat aber meist keinen Zugriff auf den Quellcode[14].

  • Universe: Bietet ein breites Spektrum an freier Software, die von der Ubuntu-Community gepflegt wird. Die Masters of the Universe (MOTU) betreuen diese Pakete, allerdings ohne Garantie für zeitnahe Updates[14].

  • Multiverse: Enthält Software mit komplizierter rechtlicher Lage, etwa Multimediacodecs. Ebenfalls von MOTUs verwaltet, ohne offizielle Unterstützung[14].

Erweiterte Sicherheitsupdates für 10 Jahre

Ubuntu Pro erweitert den Supportzeitraum von normalerweise fünf auf zehn Jahre für LTS-Versionen. Dabei übernimmt Canonical erstmals die Verantwortung für die über 23.000 Pakete aus dem Universe-Repository. Patches werden deutlich schneller veröffentlicht. Canonical spricht von einer Reduzierung von 98 Tagen auf einen Tag. Unterstützt werden alle LTS-Versionen ab der 16.04.

Ubuntu Pro für Desktop und Server

Ubuntu Pro gibt es sowohl für Ubuntu Server als auch für Ubuntu mit Gnome Desktop. Allerdings steht das Angebot nicht für Derivate wie Xubuntu oder Kubuntu zur Verfügung. Der Support umfasst alle Pakete in den main und universe Repositories sowie Kernel Livepatch für kritische Sicherheitslücken.

Ubuntu Pro Kosten und Preismodelle

Kostenlose Nutzung für Privatanwender

Privatanwender können Ubuntu Pro auf bis zu fünf Rechnern kostenfrei nutzen. Die Registrierung erfordert lediglich einen Ubuntu One Account oder eine E-Mail-Adresse. Mark Shuttleworth bestätigte in Interviews, dass keine Einschränkungen für die kostenlose Nutzung gelten, selbst kleine Startups oder Familienbetriebe dürfen die fünf Lizenzen kommerziell einsetzen. Aktive Mitglieder der Ubuntu Community erhalten sogar Zugang für bis zu 50 Systeme.

Ubuntu Pro Infra-only als günstigere Alternative

Unternehmen, die keine Updates für Universe-Pakete benötigen, können Ubuntu Pro Infra-only wählen. Diese abgespeckte Version deckt das Basis-Betriebssystem sowie Private-Cloud-Komponenten ab. Canonical empfiehlt diese Variante für Firmen, die private Clouds mit anderen Gastbetriebssystemen betreiben. Der reduzierte Funktionsumfang senkt die Serverkosten auf 225 US-Dollar jährlich. Interessierte können Canonical direkt kontaktieren oder den Online-Store nutzen, um Infra-only-Abonnements zu erwerben.

Brauchen Sie Ubuntu Pro wirklich?

Für wen ist Ubuntu Pro sinnvoll?

Canonical richtet Ubuntu Pro primär an Unternehmen, die Ubuntu als Basis für ihre IT-Infrastruktur nutzen. Über die kostenpflichtigen Abonnements möchte Canonical die Kosten für die Betreuung der Universe-Pakete zurückgewinnen. Besonders relevant wird der Dienst für Anwender, die sehr lange bei einer LTS-Version bleiben und viele Pakete aus Universe nutzen, insbesondere Web-Anwendungen.

Web-Anwendungen wie WordPress, Drupal, Apache Tomcat oder phpMyAdmin lassen sich aus dem Ubuntu-Universe installieren. Für solche Anwendungen sind zeitnahe Updates extrem wichtig, um Angreifern aus dem Netz keine Sicherheitslücke anzubieten. Das Versprechen von Sicherheitsupdates für LTS-Versionen über fünf Jahre galt bislang ausschließlich für Pakete aus Main und Restricted. Pakete aus Universe und Multiverse wurden nur "so gut wie möglich" aktualisiert, ohne Garantie.

Wann ist Ubuntu Pro nicht notwendig?

Nutzer von Nicht-LTS-Versionen erhalten Ubuntu Pro gar nicht erst angeboten, da diese Versionen ohnehin nur neun Monate nach dem Erscheinen Updates erhalten. Wer mit einer LTS-Version arbeitet und sowieso zeitnah auf die jeweils neue Version aktualisiert, für den erübrigt sich Ubuntu Pro wahrscheinlich ebenso. LTS-Versionen erscheinen alle zwei Jahre. Wer diesem zweijährigen Rhythmus folgt, benötigt die erweiterten Sicherheitsupdates nicht.

Sicherheit ohne Ubuntu Pro

Die meisten ehrenamtlichen MOTU-Mitglieder arbeiten ebenso gewissenhaft und schnell wie die hauptamtlichen Canonical-Entwickler. Zudem beginnt ein Paketbetreuer nicht immer wieder bei null: Ubuntu setzt auf die Debian-Distribution auf und nutzt die Arbeit von erfahrenen Entwicklern. Eine generelle Aussage lässt sich nicht treffen, aber grundsätzlich gilt: Je länger eine LTS-Version genutzt wird, desto eher empfiehlt sich die Aktivierung von Ubuntu Pro.

Notwendige Updates betreffen sehr oft die Systembasis und neuralgische Bereiche wie den Internetbrowser. Hier bekommen Nutzer bei Ubuntu zuverlässig Updates, ebenso wie bei Debian. Sicherheitslücken bei Desktop-Umgebungen wie KDE sind eher selten.

LTS-Versionen und Update-Zyklen

LTS-Versionen folgen einem zweijährigen Erscheinungszyklus mit mindestens fünf Jahren Support. Upgrades von einer LTS-Version zur nächsten werden unterstützt, sodass keine Neuinstallation erforderlich ist. Nutzer erhalten eine Aufforderung zum Upgrade, sobald die erste Punktversion der nächsten LTS-Version verfügbar ist.

Ubuntu Pro aktivieren und nutzen

Ubuntu Pro attach: Schritt-für-Schritt Anleitung

Die Aktivierung setzt Ubuntu 14.04 LTS oder höher, eine gültige E-Mail-Adresse, eine Internetverbindung und sudo-Rechte voraus. Zunächst benötigen Nutzer einen Ubuntu One Account unter https://login.ubuntu.com. Nach der Registrierung führt der Weg zum Ubuntu Pro Dashboard unter https://ubuntu.com/pro/dashboard. Das Dashboard zeigt den persönlichen Token an, der für die Aktivierung auf bis zu fünf Maschinen verwendet werden kann.

Der Befehl sudo pro attach verknüpft das System mit dem Ubuntu One Konto und richtet neue Paketquellen ein. Dabei werden Ubuntu Infra Updates und Ubuntu Infra Security eingerichtet, außerdem das Snap-Paket canonical-livepatch installiert. Eine alternative Methode funktioniert ohne Token: Der Befehl sudo pro attach öffnet einen Link mit einem Code, den Nutzer im Browser eingeben. Nach Auswahl der Subskription läuft der Prozess im Terminal weiter.

Nach erfolgreicher Aktivierung empfiehlt sich sudo apt full-upgrade -y, um alle Pakete zu aktualisieren. Die Paketquellen befinden sich in /etc/apt/source.list.d.

Ubuntu Pro deaktivieren oder Benachrichtigungen ausschalten

Ubuntu 24.04 LTS zeigt ständig Benachrichtigungen über verfügbare Pro-Updates an. Ohne Abonnement lassen sich diese Updates nicht installieren, was viele Nutzer stört. Die Meldung "Get more security updates through Ubuntu Pro with 'esm-apps' enabled" erscheint regelmäßig im Terminal.

Pro Status überprüfen

Der Befehl pro status zeigt, ob das System mit einer Subskription verbunden ist. Angehängte Systeme zeigen Account-Details und aktivierte Dienste. Mit pro security-status lässt sich die Sicherheit installierter Pakete überprüfen.

Landscape für Flottenverwaltung

Landscape verwaltet zentral viele Systeme, im Gegensatz zu Webmin für einzelne Rechner. Unternehmen nutzen es für etwa 150 Server zur Verwaltung von Updates und Paketen. Allerdings berichten Nutzer von Problemen mit zufälligen Fehlern und unzureichenden Sicherheitspatches in älteren LTS-Versionen.

Ubuntu Pro bietet erweiterte Sicherheitsupdates für alle, die langfristig bei einer LTS-Version bleiben und viele Universe-Pakete nutzen. Privatanwender profitieren von der kostenlosen Nutzung auf bis zu fünf Rechnern, während Unternehmen gezielt in verbesserte Sicherheit investieren können.

Wer jedoch seinem zweijährigen Update-Rhythmus folgt und hauptsächlich Pakete aus Main verwendet, kommt ohne Abo aus. Letztendlich hängt die Entscheidung vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Die Aktivierung bleibt unkompliziert, sodass Nutzer jederzeit nachträglich upgraden können, falls sich ihre Anforderungen ändern.

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