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Cerberus FTP Server – Sicherer FTP-, FTPS- und SFTP-Server für Unternehmen
Lesezeit ca. 4min.
Cerberus FTP Server: Der praktische Leitfaden für sichere Dateiübertragung in 2026
Sichere Dateiübertragung stellt für kleine und mittelständische Unternehmen eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere wenn sensible Informationen geschützt werden müssen. Cerberus FTP Server bietet hier eine umfassende Lösung. Diese Windows-basierte On-Premise-Software wurde 2023 von Redwood Software übernommen und unterstützt verschlüsselte Übertragungen via FTPS, SFTP sowie HTTP/S.
Die Plattform ist HIPAA-konform und FIPS 140-2 validiert, was höchste Sicherheitsstandards garantiert. Darüber hinaus ermöglicht Cerberus FTP Server die gleichzeitige Nutzung mehrerer Protokolle auf einer IP-Adresse.
Dieser Leitfaden behandelt die Cerberus FTP Server Konfiguration, Sicherheitsfunktionen und praktische Anwendungsszenarien für 2026.
Was ist Cerberus FTP Server und für wen eignet er sich?
Cerberus FTP Server wurde ursprünglich im Januar 2000 von Grant Averett entwickelt, das erste Release erschien im März 2001. Die US-amerikanische Firma Cerberus, LLC pflegt und entwickelt die Software seither weiter. Die Serveranwendung unterstützt verschlüsselte FTP-Sitzungen über FTPS und SFTP sowie den Zugriff über einen Webclient mittels HTTP und HTTPS. Die Authentifizierung erfolgt über lokale Benutzer, Gruppen, LDAP, Active Directory oder Public-Key-Authentifizierung.
Das Produkt steht in vier Editionen zur Verfügung: Personal, Standard, Professional und Enterprise. Die Personal Edition unterstützt maximal 20 gleichzeitige Verbindungen, Standard erlaubt 50 Verbindungen, während Professional und Enterprise unbegrenzte Verbindungen bieten.
Bestimmte Organisationen benötigen FIPS-konforme Kryptographie per Gesetz, darunter US-amerikanische Bundes- und Landesbehörden, die mit privaten Bürgerdaten arbeiten, sowie das US-Militär und dessen Lieferanten. Branchen mit sensiblen Daten wie Finanzinstitute, Gesundheitsorganisationen unter HIPAA-Regulierung, Bildungseinrichtungen und Versorgungsunternehmen setzen ebenfalls auf den FIPS 140-2 Standard. Cerberus nutzt ein eingebettetes FIPS 140-2-validiertes kryptographisches Modul (Zertifikat #4282) für alle kryptographischen Operationen mit bis zu 256-Bit-AES-Verschlüsselung über SSL und SSH.
Cerberus FTP Server Konfiguration und Installation
Die Installation von Cerberus FTP Server setzt Windows-Betriebssysteme voraus. Unterstützt werden Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016 sowie Windows 11, 10, 8 und 7. Version 13.0 und höher lässt sich ausschließlich auf 64-Bit-Systemen installieren. Die aktuelle Version 2025.2 steht zum Download bereit, wobei eine 25-tägige Testversion der Enterprise Edition verfügbar ist.
Vor der Installation müssen alle anderen Programme geschlossen werden. Die Anmeldung erfolgt als Administrator oder Mitglied der Administratorgruppe. Der Installer CerberusInstall64.exe bietet drei Optionen für das Dienstkonto: Das Standard Cerberus-Konto erstellt ein lokales Konto mit eingeschränkten Rechten, während bestehende lokale oder Domain-Konten alternativ genutzt werden können.
Nach Abschluss der Installation startet der Getting Started Wizard, der durch die Erstkonfiguration führt. Das System erkennt automatisch die öffentliche IP-Adresse für Passive-Mode-FTP und generiert ein selbstsigniertes SSL-Zertifikat für verschlüsselte Verbindungen. Administratoren können einen ersten Testbenutzer 'inituser' mit Zugriff auf das Verzeichnis C:\ftproot\inituser anlegen. Zudem lässt sich Active Directory-Authentifizierung konfigurieren, indem der Domain-Name angegeben wird.
Sicherheitsfunktionen und praktische Anwendung
Cerberus FTP Server unterstützt sichere Protokolle wie SFTP, FTPS und HTTPS für verschlüsselte Dateiübertragungen. Die Authentifizierung erfolgt über Active Directory und lokale Benutzerkonten zur Zugriffskontrolle. Darüber hinaus bietet die Software Zwei-Faktor-Authentifizierung, konfigurierbar für Okta, Entra ID sowie AD- und LDAP-native Benutzer. TOTP-Authentifikatoren wie Google Authenticator und Microsoft Authenticator werden unterstützt, wobei auch Duo Security für 2FA-Implementierungen verfügbar ist.
Die anpassbare Logging-Funktion verfolgt alle Client- und Dateiaktivitäten nahezu in Echtzeit. Administratoren können Protokollausgaben direkt über die Cerberus-Benutzeroberfläche oder Webadministration einsehen. Transfer-Aktivitätsprotokolle erfassen Übertragungsereignisse zur Unterstützung von Compliance und Fehlerbehebung. Der Report Manager bietet detaillierte Dateiübertragungs-Audit-Trails für alle Client-, Datei- und Administratoraktivitäten basierend auf Benutzernamen, Datumsbereichen oder Dateizugriff.
Ad-hoc-Dateifreigabe ermöglicht Benutzern das Teilen von Dateien über eindeutige, zeitlich begrenzte öffentliche Links. Dateien werden mit starker Verschlüssung übertragen und können passwortgeschützt werden. Der Event Manager bietet eine umfassende automatisierte Dateiübertragungslösung für das Management hoher Übertragungsvolumen. Organisationen können Aufbewahrungsrichtlinien definieren, um Dokumente nach bestimmten Zeiträumen automatisch zu löschen und rechtliche Risiken zu minimieren.
Cerberus FTP Server bietet eine professionelle Lösung für sichere Dateiübertragungen, insbesondere für Organisationen mit strengen Compliance-Anforderungen. Die Kombination aus FIPS 140-2-Validierung, HIPAA-Konformität und mehrschichtigen Sicherheitsfunktionen macht die Software zur verlässlichen Wahl für sensible Datenübertragungen. Die Erstkonfiguration gestaltet sich dank Getting Started Wizard unkompliziert, während erweiterte Features wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und Event Manager professionelle Automatisierungsszenarien ermöglichen. Alles in allem stellt Cerberus FTP Server eine solide Investition für Unternehmen dar, die verschlüsselte Dateitransfers mit umfassenden Verwaltungsfunktionen kombinieren möchten.


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