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Bitvise SSH-Server – Sicherer SSH-, SFTP- & Remote-Zugriff für Windows
Lesezeit ca. 4min.
Warum Experten den Bitvise SSH-Server für sichere Verbindungen wählen
Der Bitvise SSH-Server bietet eine benutzerfreundliche Lösung für sichere Verbindungen, ohne dass komplizierte Kommandozeilen erforderlich sind. Alle Konfigurationen können bequem über die grafische Benutzeroberfläche vorgenommen werden.
Mit seiner neuesten Version 9.56 (31,7 MB) unterstützt der Bitvise SSH-Server sowohl 64-Bit- als auch 32-Bit-Versionen der aktuellsten Windows-Betriebssysteme. Für private und nicht-kommerzielle Nutzer steht eine kostenlose Edition zur Verfügung, die jedoch auf 15 gleichzeitige Verbindungen begrenzt ist. Besonders hervorzuheben ist die FIPS 140-konforme Kryptographie, die bei aktivierter Windows-Funktion zur Verfügung steht.
Dieser Artikel erklärt, warum Fachleute den Bitvise SSH-Server wählen, und führt durch die Installation, Konfiguration sowie fortgeschrittene Sicherheitseinstellungen. Die robuste und dennoch benutzerfreundliche Natur dieses SSH-Servers macht ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für sichere Verbindungen in verschiedenen Umgebungen.
Installation und erste Schritte mit dem Bitvise SSH Server
Die Installation des Bitvise SSH-Servers gestaltet sich unkompliziert. Um zu beginnen, laden Sie die Installationsdatei von der offiziellen Website herunter und führen diese mit Administratorrechten aus. Nach Abschluss des Installationsvorgangs steht bereits ein funktionierender SSH-Server auf Ihrem System zur Verfügung, der nur minimale Konfigurationsänderungen erfordert.
Für fortgeschrittene Anwender bietet der Bitvise SSH-Server zusätzlich eine unbeaufsichtigte Installation über Kommandozeilenparameter an. Bei Bedarf können Sie mit dem Befehl BvSshServer-Inst.exe -? eine Liste aller unterstützten Parameter anzeigen.
Nach der Installation öffnet sich standardmäßig das SSH-Server Control Panel mit einem Konfigurationsassistenten, der identisch mit den "Easy Settings" ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der SSH-Server noch nicht gestartet, kann aber über das Control Panel oder nach einem Neustart des Systems automatisch gestartet werden.
Bevor Sie Einstellungen ändern, empfiehlt es sich zunächst, eine funktionsfähige SSH-Verbindung mit der Standardkonfiguration herzustellen. Der SSH-Server akzeptiert in seiner Grundeinstellung Verbindungen über den bekannten SSH-Port 22. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie diesen allerdings auf eine zufällige Portnummer zwischen 1024 und 65535 ändern, um Brute-Force-Angriffen vorzubeugen.
Zum erstmaligen Anmelden verwenden Sie den Benutzernamen und das Passwort eines auf dem Server existierenden Windows-Kontos. Für Windows-Domänenkonten nutzen Sie das Format 'domäne\konto'.
Das SSH-Server Control Panel bietet auf dem Reiter "Sessions" eine Übersicht über aktive SSH-Verbindungen sowie auf dem Reiter "Activity" einen Verlauf kürzlicher Ereignisse wie Anmeldungen oder Dateiübertragungen. Die Standardprotokollierung umfasst:
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Fehler und Warnungen im Windows-Ereignisprotokoll
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Fehler, Warnungen und Informationsmeldungen in XML-Protokolldateien im Unterverzeichnis "Logs"
Benutzerverwaltung und Konfiguration
Beim Bitvise SSH-Server stehen grundsätzlich zwei Arten von Benutzerkonten zur Verfügung. Einerseits können bestehende Windows-Konten genutzt werden, andererseits bietet der Server virtuelle Konten, die ohne zusätzliche Windows-Benutzerkonten auskommen.
Virtuelle Konten sind besonders praktisch für begrenzte Zugriffsrechte wie Dateiübertragung, Tunneling oder Git-Zugriff. Diese Konten existieren ausschließlich im SSH-Server und nutzen standardmäßig einen automatisch erstellten Windows-Account namens "BvSsh_VirtualUsers" als Sicherheitskontext.
Zur Konfiguration virtueller Benutzer navigiert man zu den "Virtual accounts"-Einstellungen. Dort werden Name, Passwort und Zugriffsberechtigungen festgelegt. Wichtig ist die Einstellung "Shell access type", die bei virtuellen Konten standardmäßig auf "BvShell" steht, was den Zugriff auf das Dateisystem gemäß der SSH-Server-Einstellungen beschränkt.
Für Windows-Konten lassen sich ebenfalls differenzierte Zugriffsrechte konfigurieren. Diese Einstellungen bilden eine zusätzliche Sicherheitsebene über den Windows-Berechtigungen.
Im Domänenumfeld ist zu beachten, dass für domänenübergreifende Konten oder bei Nutzung der Public-Key-Authentifizierung ohne Passwort-Cache möglicherweise zusätzliche Active Directory-Berechtigungen erforderlich sind.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Einstellungen, die zum Laden von Windows-Profilen führen, da dies bei vielen Verbindungen zu Speicherproblemen führen kann.
Sicherheit und erweiterte Nutzungsmöglichkeiten
Sicherheitsmerkmale gehören zu den Kernkomponenten des Bitvise SSH-Servers. Im Gegensatz zu Telnet und FTP verschlüsselt der SSH-Server alle übertragenen Daten, wodurch niemand Passwörter abfangen oder übermittelte Dateien einsehen kann. Die Kryptografie ist zudem FIPS 140-konform, wenn diese Funktion in Windows aktiviert ist.
Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2001 weist der Bitvise SSH-Server eine hervorragende Sicherheitsbilanz auf. Alle entdeckten Probleme wurden umgehend behoben, wobei die Sicherheit stets oberste Priorität genießt, gefolgt von Zuverlässigkeit und Leistung.
Für maximale Sicherheit unterstützt der Server mehrere Authentifizierungsmethoden:
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Zweifaktor-Authentifizierung mit zeitbasierten Einmalpasswörtern, kompatibel mit RFC 6238-Authentifizierungs-Apps wie Microsoft Authenticator oder Google Authenticator
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Public-Key-Authentifizierung als Alternative zu Passwörtern
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Kerberos 5 für Single-Sign-On in Windows-Domänenumgebungen
Darüber hinaus bietet der SSH-Server erweiterte Funktionen wie:
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Verschlüsselte Volumes für Dateien im Ruhezustand
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Automatische Aufgaben und E-Mail-Benachrichtigungen
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Bandbreitenlimits mit separaten Upload- und Download-Geschwindigkeitsbegrenzungen pro Benutzer
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SSH-Protokollverschleierung mit optionalem Schlüsselwort, um die Erkennung des SSH-Protokolls zu erschweren
Um unerwünschten Zugriffsversuchen entgegenzuwirken, blockiert der Server automatisch IP-Adressen nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen. Standardmäßig wird eine IP-Adresse für eine Stunde gesperrt, wenn mehr als 20 fehlgeschlagene Anmeldeversuche innerhalb von 5 Minuten registriert werden.
Für erhöhte Sicherheit empfiehlt sich außerdem, den Standard-SSH-Port 22 zu ändern und geografische Regionen zu blockieren, von denen keine legitimen Verbindungen erwartet werden.


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