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Azure Sensor – Moderne Sensor-Integration & Cloud-Überwachung mit Microsoft Azure

Das hier sind unsere Gedanken, Geschichten, Ideen oder Produkte
Azure Sensor
Lesezeit ca. 5min.

Azure Sensor einrichten: So vermeiden Sie die häufigsten Fehler

Azure Sensor Technologie unterstützt die automatische Erkennung und Überwachung von beeindruckenden 58 verschiedenen Azure-Ressourcentypen. Diese leistungsstarke Lösung bietet Unternehmen umfassende Einblicke in ihre Cloud-Infrastruktur, jedoch kann die Einrichtung ohne entsprechende Vorkenntnisse zu Fehlern führen.

Die Leistungsfähigkeit der Azure Sensor Pack Konfigurationen kann beachtliche Netzwerkdurchsätze von bis zu 1 Gbps oder sogar 2 Gbps pro Sensor unterstützen. Außerdem ist das AutoMonX Sensor Pack für Azure mittlerweile in verschiedenen Cloud-Umgebungen einsetzbar, darunter Microsoft Azure, Microsoft Azure US Government, Microsoft Azure China und Microsoft Azure Germany. Trotz dieser Vielseitigkeit stolpern viele Anwender über typische Fehler bei der Implementierung. Dieser Leitfaden zeigt, wie man die häufigsten Probleme bei der Einrichtung eines Azure Sensors vermeidet und eine reibungslose Integration gewährleistet.

Vorbereitung auf die Azure Sensor Einrichtung

Eine erfolgreiche Einrichtung von Azure Sensoren beginnt mit sorgfältiger Vorbereitung. Zunächst müssen spezifische Berechtigungen für Ihre Azure-Umgebung konfiguriert werden. Bei der Verbindung eines PRTG Azure Sensors sind beispielsweise benutzerdefinierte Rollen mit den Berechtigungen "Microsoft.Consumption//read*" und "Microsoft.CostManagement/query/read" erforderlich.

Für die Authentifizierung benötigen Sie entsprechend die Microsoft Entra Anmeldeinformationen – darunter Tenant ID, Client ID, Client Secret und Subscription ID. Diese werden über das Azure Portal konfiguriert und in PRTG hinterlegt. Darüber hinaus sollten Sie bei physischen Sensoren wie dem Microsoft Azure Sensor DK die Hardwareanforderungen prüfen. Die Leistungsfähigkeit hängt von Ihrem Anwendungsfall ab, weshalb mindestens ein Host-PC mit ausreichender Rechenleistung und zwei USB-Controllern benötigt wird.

Bei der Vorbereitung des Data Manager for Agriculture Sensors sind zusätzliche Schritte notwendig: die Aktivierung der Sensorintegration über einen Armclient-Befehl und anschließend die Erstellung eines Sensordatenmodells. Dieses Modell definiert das Format der Telemetriedaten und dient zur Validierung aller vom Sensor gesendeten Daten.

Für den Microsoft Defender for Identity Sensor müssen Sie außerdem sicherstellen, dass Ihr Server die Mindestanforderungen erfüllt: zwei Kerne, 6 GB RAM sowie ausreichend Festplattenspeicher. Die gesamte Einrichtung eines PRTG Azure Sensors dauert bei korrekter Vorbereitung etwa 15 Minuten.

Häufige Fehler bei der Einrichtung und wie man sie vermeidet

Bei der Einrichtung von Azure Sensoren treten mehrere typische Probleme auf, die den Implementierungsprozess verzögern können. Ein besonders häufiger Fehler betrifft unzureichende Berechtigungen, wie der "CustomPrivateDNSZoneMissingPermissionError", der auftritt, wenn dem Dienstprinzipal die nötigen Lese- und Schreibrechte für die private DNS-Zone fehlen. Zur Behebung sollte man die Rolle "Mitwirkender der privaten DNS-Zone" der verwalteten Identität zuweisen, wobei die Berechtigungserteilung bis zu 60 Minuten dauern kann.

Sensordienste starten manchmal nicht, besonders beim Defender for Identity Sensor. Fehlermeldungen wie "AATPSensor is failing to start" deuten oft auf Probleme mit dem Gruppen-verwalteten Dienstkonto (gMSA) hin. In solchen Fällen hilft das Erstellen eines neuen MSA-Kontos, welches im Standard-OU "Managed Service Accounts" verbleiben sollte. Zeitsprünge auf Domain-Controllern nach einem Neustart können ebenfalls zu Sensorausfällen führen.

Netzwerkverbindungsprobleme umfassen SSL-Fehler bei Zertifikatsvertrauensstellungen, nicht erreichbare DNS-Server sowie Proxy-Authentifizierungsschwierigkeiten. Für OT-Sensoren bietet die Seite "Behandlung von Cloud-Konnektivitätsproblemen" Diagnosetools.

In Multi-Tenant-Umgebungen entstehen häufig Probleme durch mangelnde Transparenz über vorhandene Accounts, zu viele zugewiesene Berechtigungen und mangelhaftes Datensicherheitsmanagement. Als Lösung empfiehlt sich Cloud Governance mit geeigneten CSPM-Werkzeugen zur Dokumentation und Verwaltung von Benutzerkonten.

Metrikwarnungen lösen manchmal nicht aus oder werden fälschlicherweise aktiviert. Dies liegt oft an fehlerhaften Konfigurationen bei Aggregationstyp, Zeitraum oder Schwellenwerten. Außerdem können Änderungen an Microsoft Entra-Gruppenmitgliedschaften bis zu 24 Stunden benötigen, um wirksam zu werden.

Best Practices für eine stabile Sensor-Integration

Für eine zuverlässige Integration von Azure Sensoren sind folgende bewährte Methoden entscheidend: Zunächst sollten spezifische Azure-Berechtigungen konfiguriert werden. PRTG Azure Sensoren benötigen beispielsweise die Aktionen "Microsoft.Consumption//read*" und "Microsoft.CostManagement/query/read" für den Subscription Cost Sensor.

Darüber hinaus sollten Firewall- und Proxy-Einstellungen angepasst werden, damit die notwendigen Ports und URLs zugelassen sind. HTTP-Inspektion für Webdatenverkehr sollte deaktiviert werden, da sie sichere TLS-Kanäle zwischen Agent und Azure Monitor verhindert.

Die Verwendung von Automatisierungsfunktionen wie Auto-Discovery oder standardisierten Templates reduziert den Konfigurationsaufwand erheblich. Mit Akri-Diensten für OPC UA können Assets automatisch erkannt und dem Azure Device Registry hinzugefügt werden, wodurch zeitaufwändige manuelle Konfigurationen entfallen.

Außerdem empfiehlt sich die Einrichtung eines einheitlichen Monitoring-Dashboards, das Azure-Daten mit On-Premises-Infrastruktur korreliert. Für Updates sollten Wartungsfenster mit Azure Update Manager festgelegt werden, wobei die Patchorchestrierung auf "Kundenseitig verwaltete Zeitpläne" eingestellt sein sollte.

Bei Verbindungsproblemen helfen Diagnosewerkzeuge wie Agent-Integritätsdiagnose oder das TestCloudConnectivity-Tool. Durch regelmäßige Überprüfung von Heartbeat-Ereignissen kann die Kommunikation zwischen Agent und Azure-Dienst sichergestellt werden.

Die Implementierung von Azure Sensoren bietet zweifellos erhebliche Vorteile für die Überwachung und Verwaltung komplexer Cloud-Umgebungen. Allerdings erfordert die erfolgreiche Einrichtung dieser Technologie sorgfältige Planung und Aufmerksamkeit für Details. Zunächst sollten Administratoren die notwendigen Berechtigungen und Authentifizierungsdaten korrekt konfigurieren, bevor sie mit der eigentlichen Installation beginnen. Ebenso wichtig erscheint die Überprüfung der Systemanforderungen, besonders bei physischen Sensoren wie dem Microsoft Azure Sensor DK.

Häufige Fehlerquellen lassen sich durch proaktive Maßnahmen vermeiden. Unzureichende Berechtigungen, fehlgeschlagene Sensorstarts und Netzwerkverbindungsprobleme stellen typische Hindernisse dar, die jedoch mit den beschriebenen Lösungsansätzen bewältigt werden können. Darüber hinaus bietet die Verwendung von Automatisierungsfunktionen wie Auto-Discovery erhebliche Zeitersparnisse bei gleichzeitiger Reduzierung manueller Konfigurationsfehler.

Langfristig betrachtet gewährleistet eine stabile Sensor-Integration nicht nur zuverlässige Überwachungsdaten, sondern ermöglicht auch bessere Entscheidungsfindung durch umfassende Cloud-Infrastruktureinblicke. Obwohl die anfängliche Konfiguration komplex erscheinen mag, rechtfertigen die Vorteile einer gut implementierten Azure Sensor-Lösung durchaus den Aufwand. Mit den richtigen Berechtigungen, sorgfältiger Netzwerkkonfiguration und regelmäßiger Wartung funktionieren Azure Sensoren zuverlässig als kritische Komponenten einer modernen Cloud-Überwachungsstrategie.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Azure Sensoren bei korrekter Implementierung leistungsstarke Werkzeuge zur Überwachung von Cloud-Ressourcen darstellen. Wer die in diesem Leitfaden beschriebenen häufigen Fehler vermeidet und die empfohlenen Best Practices befolgt, kann das volle Potenzial dieser Technologie ausschöpfen und eine robuste Monitoring-Infrastruktur aufbauen.

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