Android-Apps auf PCs nutzen mit der neuen Vorabversion von Windows 10

Über die Ihr-Smartphone-App erfolgt in Zukunft das App-Mirroring. Nun können Nutzer von Ihrem PC aus ihr Android-Smartphone oder –Tablet bedienen. Voraussetzung für diese Funktion ist Android7.x oder neuer.

 

Eine weitere Vorabversion des 19H1-Updates für Windows 10 wurde nun von Microsoft veröffentlicht. Das Build 18355l bringt eine neue wichtige Funktion für Besitzer eines Android-Smartphones mit. Nun können Sie über die App „Ihr Smartphone“ den Bildschirm Ihres Geräts auf Ihrem PC anzeigen lassen und bedienen.

 

Die derzeit als Preview vorliegende neue Funktion, soll in kommenden Tagen langsam an Windows-Insider verbreitet werden. Benötigt wird mindestens die Version 1.0.20701.0 der „Ihr-Smartphone-App“, zudem muss auf Ihren Android-Geräten mindestens Android 7 Nougat installiert sein. Die Bildschirm-Spiegelung ist künftig ebenfalls auf PCs mit Windows 10 Version 1803 oder neuer. Das Surface Go soll als erstes das Feature erhalten.

 

Der Smartphone-Support ist zum Start auch begrenzt, derzeit nennt Microsoft konkret nur die Samsung-Geräte Galaxy S8,S8+,S9 und S9+. Ihr Windows 10 PC muss auch Bluetooth LE unterstützen und zudem muss das Android Gerät sich in Bluetooth Recihweite des Rechners befinden, sowie im selben Netzwerk.

 

Einige Einschränkungen wurden bereits von Microsoft genannt. Die Touch-Eingaben und auch das Always-On-Display der Samsung-Geräte funktionieren noch nicht und werden nicht auf dem PC-Bildschirm dargestellt. Die Audioausgabe erfolgt noch über den Lautsprecher des Smartphones und der Blaufilter ist auf das Smartphone beschränkt. Ein Doppelklick liefert möglicherweise auch nicht das gewünschte Ergebnis und öffnet das Benachrichtigungscenter. Einigen Apps fehlt schließlich der Maus-Support, wie z.B. Pokemon Go.

 

Die Entwickler haben darüber hinaus einen weiteren Fehler in Windows 10 19H1 beseitigt. Edge soll beispielsweise bei einer Interaktion mit Combo-Feldern in PDS-Formularen nicht mehr abstürzen. Probleme mit dem Blaufilter und der erhöhte Akkuverbrauch bei mobilen Geräten sollen der Vergangenheit angehören.

 

Die Abstürze bei der Nutzung von Anti-Cheat-Software und die Probleme mit Soundkarten von Creative und SD-Kartenlesern von Realtek sind immer noch nicht behoben worden. Nach eigenen Angaben von Microsoft wurde der Fehler noch nicht gefunden, der zu Problemen mit Vmware führt.

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