G DATA Endpoint Protection Business + Exchange Mail Security Renewal
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So Richten Sie G DATA Endpoint Protection für Ihr Unternehmen Ein: Schritt-für-Schritt Anleitung
Eine alarmierende Statistik zeigt: 88% der deutschen Unternehmen waren im vergangenen Jahr von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen. Der daraus resultierende Schaden beläuft sich auf schätzungsweise 223,5 Milliarden Euro jährlich.
Damit Unternehmen sich effektiv gegen diese Bedrohungen schützen können, bietet G DATA Endpoint Protection eine umfassende Sicherheitslösung für Workstations, Server und mobile Geräte. Mit fortschrittlichen Funktionen wie Anti-Ransomware, Exploit-Schutz und zentralisiertem Management ermöglicht die Software einen zuverlässigen Schutz der Unternehmens-IT.
In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung erfahren Sie, wie Sie G DATA Endpoint Protection in Ihrem Unternehmen optimal einrichten und von den innovativen Sicherheitstechnologien wie DeepRay® und BEAST profitieren können. Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Unternehmen sicher machen.
Systemvoraussetzungen und Vorbereitung
Die erfolgreiche Implementierung von G DATA Endpoint Protection beginnt mit einer sorgfältigen Prüfung der technischen Voraussetzungen.
Mindestanforderungen prüfen
Für den G DATA Management Server werden grundlegende Systemressourcen benötigt: mindestens 1 GB RAM, eine CPU und 5 GB Festplattenspeicher. Bei Verwendung eines lokalen Microsoft SQL-Datenbankservers erhöhen sich die Anforderungen auf 4 GB RAM und einen Multicore-Prozessor.
Die Software unterstützt folgende Betriebssysteme:
-
Windows Server 2022, 2019, 2016 und 2012 (64-bit)
-
Windows 11, 10, 8.1 und Windows 7 (mit SP1, 32/64-bit)
-
macOS Ventura 13, Monterey 12, Big Sur 11 und Catalina 10.15
-
Verschiedene Linux-Distributionen wie Debian, Ubuntu und RHEL
Netzwerkumgebung vorbereiten
Zunächst muss geklärt werden, wie die Verbindung zwischen Clients und Management Server hergestellt wird. Grundsätzlich können SecurityClients auch ohne direkte Verbindung zum Server Signaturupdates von den G DATA Updateservern beziehen. Allerdings führt dies zu Funktionseinschränkungen - beispielsweise lässt sich die G DATA Firewall ohne Serververbindung nicht installieren.
Folgende Szenarien sind möglich:
-
Der Management Server befindet sich im internen Netz - erreichbar über öffentliche IP/DynDNS
-
Der Server ist in einer DMZ mit direkter öffentlicher IP platziert
-
Keine externe Erreichbarkeit des Servers (nicht empfohlen)
Lizenzmodell wählen
G DATA Endpoint Protection bietet flexible Lizenzmodelle für unterschiedliche Unternehmensgrößen. Die Lizenzen sind als Abonnement mit Laufzeiten von 1, 2 oder 3 Jahren erhältlich. Dabei gelten gestaffelte Rabatte ab 5, 10, 25, 50 und 100 Nutzern, wobei die Mindestbestellmenge 5 Lizenzen beträgt.
Für Behörden und Bildungseinrichtungen stehen darüber hinaus spezielle Konditionen zur Verfügung. Seit Dezember 2022 werden die Lizenzen ausschließlich im Subscription-Modell angeboten.
Zusätzlich bietet G DATA ein Managed Security Service-Modell an, bei dem Partner die komplette Administration übernehmen - vom Ausrollen der Lösung bis zur Konfiguration. Die Abrechnung erfolgt dabei monatlich nach genutzten Lizenzen, mit einem Minimum von 250 Lizenzen.
Installation der G DATA Management Console
Nach der Überprüfung der Systemvoraussetzungen folgt die Installation der G DATA Management Console. Dieser zentrale Bestandteil ermöglicht die effiziente Verwaltung aller Endpoint Protection Komponenten.
Download und Setup
Zunächst muss die aktuelle Installationsdatei von der offiziellen G DATA Webseite heruntergeladen werden. Nachdem die ZIP-Datei entpackt wurde, startet der Installationsassistent mit folgenden Schritten:
-
Sprachauswahl treffen und bestätigen
-
Zielverzeichnis für die Installation festlegen
-
Servertyp auswählen (Hauptserver oder Sekundärserver)
-
Datenbank-Konfiguration durchführen
Besonders wichtig ist die Entscheidung bezüglich der Datenbankanbindung. Hierbei stehen zwei Optionen zur Verfügung:
-
Verwendung eines vorhandenen SQL-Servers
-
Installation eines neuen Microsoft SQL Server 2019 Express
Darüber hinaus sollte vor der Installation sichergestellt werden, dass mindestens 5 GB freier Speicherplatz sowie 10% der gesamten Laufwerkskapazität zur Verfügung stehen.
Erste Konfiguration
Nach erfolgreicher Installation startet automatisch der Einrichtungsassistent des G DATA Administrators. Folgende grundlegende Einstellungen müssen vorgenommen werden:
-
Registrierung der G DATA Lizenznummer
-
Einrichtung der Benutzerverwaltung mit Administrator-Zugangsdaten
-
Konfiguration der Serververbindung für externe Clients
Anschließend muss die öffentliche IP-Adresse oder der DNS-Name in der Datenbank hinterlegt werden. Dies erfolgt über den Befehl:
sqlcmd.exe -S .\GDATA2014 -d GData_AntiVirus_MMS -Q"INSERT INTO server (Parameter, Value1) VALUES ('ServerNamesForAgents','myserver.mydomain.tld')"
Sobald diese Grundkonfiguration abgeschlossen ist, sollten unmittelbar die aktuellen Virensignaturen heruntergeladen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass bereits die ersten Client-Installationen mit aktuellen Schutzmechanismen ausgestattet sind.
Für die Verwaltung externer Arbeitsplätze stehen verschiedene Verbindungsszenarien zur Verfügung:
-
Direkte Anbindung über öffentliche IP
-
Zugriff via DynDNS und Portforwarding
-
Platzierung des Servers in einer DMZ
Die gewählte Konfiguration bestimmt maßgeblich, welche Funktionen den Clients zur Verfügung stehen. Beispielsweise ist die G DATA Firewall nur bei bestehender Serververbindung nutzbar. Deshalb empfiehlt sich eine sorgfältige Planung der Serverarchitektur, besonders im Hinblick auf Remote-Arbeitsplätze.
Client-Installation einrichten
Die Installation des G DATA Security Clients lässt sich auf verschiedene Arten durchführen. Zunächst sollten Administratoren entscheiden, welche Installationsmethode für ihre Netzwerkumgebung am besten geeignet ist.
Automatische Installation
Der G DATA Management Server ermöglicht eine automatisierte Ferninstallation der Clients. Dafür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
-
Ein Administratorkonto mit entsprechenden Berechtigungen
-
Eingeschaltete Zielrechner im Netzwerk
-
Korrekte Netzwerkkonfiguration zwischen Server und Clients
Die Schritte für die automatische Installation:
-
G DATA Administrator öffnen und mit Administratorrechten anmelden
-
In der Objektauswahl den gewünschten Bereich auswählen
-
Computernamen oder IP-Adressen der Zielrechner eingeben
-
Installation über das Modulmenü starten
Sobald die Installation abgeschlossen ist, erscheint der neue Client automatisch im Objektbaum des Administrators.
Manuelle Installation
Alternativ können Administratoren ein Installationspaket erstellen und dieses lokal auf den Clients ausführen. Diese Methode eignet sich besonders für:
-
Rechner außerhalb des Firmennetzwerks
-
Systeme mit eingeschränkter Netzwerkkonnektivität
-
Spezielle Konfigurationsanforderungen
Das Installationspaket muss zunächst auf den Zielrechner kopiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Installation direkt vom lokalen Speicher und nicht über ein Netzlaufwerk erfolgen sollte. Die Ausführung kann entweder über die grafische Benutzeroberfläche oder im Silent-Modus mit speziellen Parametern erfolgen.
Fehlerbehandlung
Bei Installationsproblemen stehen verschiedene Diagnose-Werkzeuge zur Verfügung:
Die wichtigsten Protokolldateien befinden sich unter %ProgramData%\G DATA\AntiVirus ManagementServer\Log:
-
gdmms.log: Dokumentiert alle Serveraktivitäten
-
gdmmserror.log: Enthält Fehlerprotokolle
-
GdmmsStart.log: Zeigt Datenbankanalysen beim Serverstart
Häufige Installationsprobleme und deren Lösungen:
-
Fehlende Windows-Firewall-Regeln: Diese müssen gegebenenfalls manuell erstellt werden
-
Kommunikationsprobleme zwischen Server und Clients: Überprüfung der Netzwerkeinstellungen erforderlich
-
Update-Fehler bei älteren Clientversionen: Kompatibilität mit Serverversion prüfen
Für eine erfolgreiche Fehlerbehebung empfiehlt sich die Nutzung des G DATA Product Cleaners bei Neuinstallationen. Dieses Tool entfernt alle Überreste vorheriger Installationen und ermöglicht einen sauberen Neustart.
Grundlegende Sicherheitseinstellungen konfigurieren
Die optimale Konfiguration der Sicherheitseinstellungen bildet das Fundament für einen zuverlässigen Schutz der Unternehmens-IT. G DATA Endpoint Protection bietet hierzu mehrere Schlüsselkomponenten.
Malware-Schutz aktivieren
Der Malware-Schutz von G DATA kombiniert zwei wesentliche Technologien:
-
Die CloseGap-Hybridtechnologie gewährleistet maximalen Schutz durch proaktive und signaturbasierte Erkennung
-
Die DeepRay-Technologie ermöglicht mithilfe von Machine Learning die Erkennung neuartiger Bedrohungen in Echtzeit
Zusätzlich schützt die BankGuard-Technologie den Online-Zahlungsverkehr, ohne dass zusätzliche Browser-Add-ons erforderlich sind.
Firewall-Regeln erstellen
Die integrierte Firewall überwacht sämtliche ein- und ausgehenden Verbindungen. Administratoren können zwischen verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten wählen:
-
Autopilot-Modus: Die Firewall arbeitet autonom und blockiert Gefahren automatisch
-
Manuelle Regelerstellung: Ermöglicht individuelle Anpassungen für spezifische Anwendungen
-
Vordefinierte Regelsätze: Verfügbar für vertrauenswürdige, nicht vertrauenswürdige und zu blockierende Netzwerke
E-Mail-Schutz einrichten
Der E-Mail-Schutz bietet mehrschichtige Sicherheit:
-
Filterung schädlicher E-Mails vor dem Erreichen der Postfächer
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Automatische Quarantäne für verdächtige Nachrichten
-
Kontinuierliche Prüfung auf schädliche URLs auch nach Empfang
-
Integration mit Microsoft Outlook sowie POP3- und IMAP-Konten
Darüber hinaus ermöglicht die Anti-Spam-Funktion:
-
Sortierung unerwünschter Massen-E-Mails
-
Individuelle White- und Blacklists
-
Domain-basierte Filterung
Mobile Geräte anbinden
Das Mobile Device Management (MDM) ermöglicht die zentrale Verwaltung von Android- und iOS-Geräten. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
-
Android-Geräte:
-
Automatischer Malware-Scan im Hintergrund
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Webschutz für Browser-Aktivitäten
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Prüfung neuer Apps bei Installation
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iOS-Geräte:
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QR-Code-basierte Einrichtung
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Profilzuweisung für verschiedene Sicherheitsstufen
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Zentrale Verwaltung über das MDM-Dashboard
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Für die Anbindung mobiler Geräte ist iOS 15 oder höher erforderlich. Nach erfolgreicher Installation synchronisieren sich die Geräte automatisch mit dem G DATA Mobile Device Management und ermöglichen eine zentrale Überwachung des Sicherheitsstatus.
Die Einrichtung von G DATA Endpoint Protection stellt einen entscheidenden Schritt zur Absicherung der Unternehmens-IT dar. Durch die sorgfältige Beachtung der Systemvoraussetzungen und die korrekte Installation der Management Console wird eine solide Grundlage für den umfassenden Schutz geschaffen.
Besonders wichtig erscheint dabei die flexible Gestaltung der Client-Installation, die sich sowohl automatisch als auch manuell durchführen lässt. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht Unternehmen jeder Größe eine optimale Integration der Sicherheitslösung.
Die mehrstufigen Sicherheitseinstellungen - von der CloseGap-Hybridtechnologie bis zum Mobile Device Management - bieten zuverlässigen Schutz vor aktuellen Bedrohungen. Administratoren können dadurch ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept entwickeln und umsetzen.
Unternehmen sollten regelmäßig ihre Sicherheitseinstellungen überprüfen und bei Bedarf anpassen. Diese proaktive Herangehensweise gewährleistet langfristig einen effektiven Schutz der geschäftskritischen IT-Infrastruktur.


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