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Acronis Cloud Manager VM Setup: Was Sie für den schnellen Start wissen müssen
Die Acronis Cloud Manager VM Setup-Lösung bedient heute ein breites Spektrum von Anwendern - von Serviceanbietern über Unternehmen bis hin zu Einzelpersonen. Damit stellt sich die Plattform als vielseitiges Werkzeug für unterschiedlichste Virtualisierungsanforderungen dar.
Darüber hinaus bietet die Plattform nicht nur Unterstützung für aktuelle Systeme, sondern auch für ältere Produkte. Mit einer umfassenden Produktdokumentation, Community-Support und einem spezialisierten Kontaktzentrum für technische Fragen steht Anwendern ein komplettes Unterstützungspaket zur Verfügung.
In diesem Leitfaden erfahren Sie alle wichtigen Schritte für die erfolgreiche Einrichtung und Verwaltung Ihrer virtuellen Maschinen mit dem Acronis Cloud Manager. Von den grundlegenden Systemanforderungen bis hin zur optimalen Nutzung der Management-Konsole werden alle relevanten Aspekte behandelt.
Systemanforderungen und Vorbereitung
Bevor mit der Einrichtung des Acronis Cloud Manager für virtuelle Maschinen begonnen werden kann, müssen zunächst die entsprechenden Systemanforderungen erfüllt sein. Die Plattform unterstützt eine beeindruckende Bandbreite an Betriebssystemen, was eine flexible Implementierung ermöglicht.
Für Windows-Umgebungen unterstützt Acronis Cloud Manager Betriebssysteme von Windows XP Professional bis hin zu Windows 11, einschließlich aller Server-Varianten wie Windows Server 2003 bis 2022. Außerdem werden Windows Small Business Server, Windows Home Server und Windows Storage Server problemlos unterstützt.
Bei der Vorbereitung einer virtuellen Maschine sind mehrere wichtige Schritte zu beachten. Zunächst muss entschieden werden, ob die VM aus einem Volume oder einem Image erstellt werden soll. Diese grundlegende Entscheidung beeinflusst den weiteren Einrichtungsprozess maßgeblich. Wenn ein vorbereitetes Volume mit installiertem Gastbetriebssystem vorhanden ist, kann dieses direkt als Bootmedium verwendet werden.
Ein entscheidender Aspekt der Vorbereitung ist die Auswahl des richtigen Placements. Hierbei handelt es sich um Gruppierungen von Knoten oder VMs, die besondere Eigenschaften oder Lizenzen teilen. Die passende Wahl des Placements entsprechend den VM-Charakteristiken ist für die optimale Leistung unerlässlich.
Die Netzwerkkonfiguration stellt einen weiteren kritischen Vorbereitungsschritt dar. Nach der Auswahl einer virtuellen Netzwerkschnittstelle können Parameter wie IP- und MAC-Adressen sowie Spoofing-Schutz festgelegt werden. Diese Einstellungen sollten mit Bedacht vorgenommen werden, da sie nach der Erstellung nicht mehr editierbar sind.
Für fortgeschrittene Konfigurationen bietet Acronis Cloud Manager die Möglichkeit, SSH-Schlüssel in die VM zu injizieren. Hierfür muss sichergestellt werden, dass die VM-Vorlage oder das Boot-Volume cloud-init und OpenSSH installiert hat. Darüber hinaus können Benutzer Anpassungsskripte verwenden, um die VM nach dem Start individuell zu konfigurieren. Diese Skripte können entweder im cloud-config-Format oder als Shell-Skript bereitgestellt werden.
Nach Abschluss aller Vorbereitungsschritte kann die VM mit einem einfachen Klick auf "Deploy" erstellt und gestartet werden, was den Übergang zur aktiven Nutzung der Acronis Cloud Manager-Umgebung einleitet.
Acronis Cloud Manager: Erste Schritte beim VM-Setup
Nach der Prüfung der Systemanforderungen folgt die eigentliche Einrichtung des Acronis Cloud Manager für virtuelle Maschinen. Dieser Prozess umfasst mehrere Komponenten, die zusammenarbeiten, um eine effiziente VM-Verwaltung zu ermöglichen.
Der Acronis Management Server (AMS) bildet das Herzstück der Umgebung und ist für die Verteilung von Backup-Plänen und die Statusverwaltung der Agenten verantwortlich. Diese zentrale Komponente kann problemlos in einer virtuellen Maschine mit guter Leistung installiert werden, wobei ein Windows Server Betriebssystem empfohlen wird.
Parallel dazu sollte der Acronis Storage Node auf einem separaten Server installiert werden. Diese Entscheidung ist von großer Bedeutung, da der Storage Node niemals auf derselben Maschine wie der Management Server betrieben werden sollte. Der Storage Node verwaltet Backups über vier Datenbanken und übernimmt wichtige Funktionen wie zentrale Katalogisierung, Verschlüsselung und Validierung.
Für die Verwaltung aller Backup-Aufgaben kommt die Acronis Backup Advanced Management Console zum Einsatz. Diese grafische Benutzeroberfläche verbindet sich mit dem Management Server und ermöglicht die zentrale Steuerung. Alternativ kann die Konsole auch direkt mit einem Agenten auf einer Maschine oder einem Boot-Medium kommunizieren.
Bei der Installation des Storage Node ist die Speicherplanung entscheidend. Für einen lokalen Tresor wird eine Systempartition plus zwei weitere Partitionen empfohlen – eine für Katalogdaten und eine für den Tresor selbst. Darüber hinaus sollte der Server mit mindestens 16 GB RAM ausgestattet sein, um ausreichend Speicher für die Datenbanken bereitzustellen.
Für jede zu sichernde Maschine muss ein Acronis Backup Agent installiert werden. Dies kann auf verschiedene Weisen geschehen:
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Zentral durch Erstellung und Verteilung von MSI-Paketen
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Über Active Directory-Gruppenrichtlinien
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Remote mittels Acronis Management Server
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Durch Installation im Master-Image und anschließende Verteilung
Im Gegensatz zu Veeam gibt es allerdings keine Pläne zur Integration mit dem Acronis Cloud Manager als eigenständige Managementlösung für HyperV-Umgebungen. Folglich müssen Administratoren die nativen Acronis-Tools für die Einrichtung und Verwaltung nutzen.
Für erweiterte Benutzer steht das Kommandozeilentool "acrocmd.exe" zur Verfügung, das alle Funktionen der Management Console in einer Befehlszeile bietet und automatisierte Aufgaben ermöglicht.
Backup und Verwaltung virtueller Maschinen
Mit robusten Backup-Funktionen ausgestattet, bietet der Acronis Cloud Manager umfassende Möglichkeiten zur Datensicherung und Verwaltung virtueller Maschinen. Die Plattform ermöglicht sowohl vollständige als auch inkrementelle VM-Backups mit konfigurierbarer Kompression und Verschlüsselung. Dadurch können Administratoren maßgeschneiderte Aufbewahrungsrichtlinien implementieren und bei Bedarf VMs in Sekundenschnelle wiederherstellen.
Die webbasierte Management-Konsole, die mit Acronis Cloud Manager 5.0 eingeführt wurde, bietet eine zentrale Schnittstelle zur Verwaltung von Hyper-V- und Azure-Umgebungen. Diese mandantenfähige Plattform unterstützt sowohl kleine als auch große Infrastrukturen und ermöglicht eine einfache Zugriffsverwaltung über rollenbasierte Zugriffskontrollen (RBAC).
Darüber hinaus ermöglicht die Konsole das sichere Herstellen von Verbindungen zu entfernten VMs, Hosts und Clustern, was die Wartung und Fehlerbehebung erheblich vereinfacht. Die VM-Replikation zu einem anderen Hyper-V-Cluster oder zu Azure kann automatisch eingerichtet werden, wodurch wichtige Daten und VMs zusätzlich geschützt sind.
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung des vollständigen VM-Lebenszyklus. Administratoren können VMs über private, öffentliche und hybride Cloud-Umgebungen hinweg zentral erstellen, konfigurieren und verwalten. Die Plattform bietet außerdem:
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Integrierte Fehlertoleranz, Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit
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Backup- und Wiederherstellungsmöglichkeiten für lokale, entfernte und alternative Standorte
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Umfassende Überwachungsfunktionen für Netzwerk und Sicherheit
Die Snapshots-Funktion von Acronis ermöglicht Administratoren, den Status virtueller Maschinen zu erfassen und zu speichern, ohne die laufenden Systeme zu beeinträchtigen. Bei virtuellen VMware-Maschinen werden inkrementelle und differentielle Backups ohne Verwendung von VMware CBT deutlich schneller durchgeführt.
Für komplexere Umgebungen unterstützt Acronis Cloud Manager die Sicherung und Wiederherstellung von geclusterten virtuellen Maschinen – unabhängig davon, auf welchem Host die Maschine läuft. Zudem kann ein Agent gleichzeitig bis zu 10 virtuelle Maschinen sichern, wobei die genaue Anzahl vom Benutzer definiert werden kann.
Diese umfassenden Backup- und Verwaltungsfunktionen sorgen nicht nur für verbesserte Geschäftskontinuität, sondern senken auch die Gesamtbetriebskosten durch die Konsolidierung mehrerer Punktlösungen in einer einheitlichen Plattform.
Zusammenfassend bietet der Acronis Cloud Manager eine leistungsstarke Lösung für die Verwaltung virtueller Maschinen. Die Plattform überzeugt durch ihre breite Betriebssystemunterstützung sowie die durchdachte Integration verschiedener Komponenten wie Management Server, Storage Node und Backup-Agenten.
Die umfangreichen Backup- und Verwaltungsfunktionen ermöglichen Unternehmen jeder Größe eine effiziente VM-Administration. Besonders die rollenbasierte Zugriffskontrolle und die automatisierte VM-Replikation heben die Lösung von anderen Angeboten ab.
Administratoren profitieren von der zentralen Verwaltungskonsole, die sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Aufgaben vereinfacht. Die Snapshot-Funktionalität und die Möglichkeit zur gleichzeitigen Sicherung mehrerer VMs steigern zusätzlich die betriebliche Effizienz.
Entscheidend für den Erfolg bleibt die sorgfältige Planung der Installation unter Berücksichtigung aller Systemanforderungen. Nach korrekter Einrichtung steht Anwendern ein zuverlässiges System zur Verfügung, das Geschäftskontinuität gewährleistet und Betriebskosten durch seine All-in-One-Funktionalität reduziert.


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